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Trauerbewältigung

"Die letzte der menschlichen Freiheiten besteht in der Wahl der Einstellung zu den Dingen."
Frankl

 

Wer einen geliebten Menschen verloren hat, ist „untröstlich“. Abschiednehmen - Der Verlust schmerzt und es gibt Situationen, wo man den verlorenen Menschen (Tod, Trennung) stark vermisst und daneben ist das Leben trotzdem reich und bunt. Darf es das sein? Trauernde sind Menschen die in der Lage sind Menschen zu lieben, denn ohne Liebe gibt es keine Trauer. Diese bedingungslose Liebe macht sie einerseits stark und andererseits auch verletzbar. Arm ist nur, wer nie geliebt hat, denn er kann nicht betrauern.


Wenn die Gefühle sich hinter dem „Funktionieren“ verstecken, kann nicht gelebte Trauer zur Erstarrung, zu einem Gefühl der Leere bis hin zur Gefahr der Depression führen. Es ist keine Schande, Trauer zuzulassen, sondern es ist die intensive Beschäftigung mit sich selbst und auch ein Loslassen. Erst wenn dieses Loslassen zugelassen wird, kann wieder Neues entstehen. Verspüren Sie ein Nicht-wahrhaben-Wollen, aufbrechende Emotionen, Hadern und Widerstand, dann können Sie sich helfen lassen.

Es gibt unterschiedliche Trauerprozesse, jedoch allen gemein ist, dass das Zulassen der Trauer das Fundament für die seelische Gesundheit und auch für die Lebendigkeit des Menschen ist.


Es werden auch Themen wie Schuld, Gnade, Verzeihen, Reue, Vergeben angesprochen, um wieder den Blick in die Zukunft richten zu können und letztendlich Lebensfreude wieder spürbar wird.


"Die Gewissheit, das Verlorene als Verlust akzeptieren und zugleich bewahren
zu können ermöglicht die Aufnahme weiterer Beziehungen zu neuen Werten.
Man ist wieder freigegeben für das Leben."
Längle

 

 


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