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Ängste - Stress

„Man kann stärker sein als die Angst und seinen inneren Schweinehund überwinden." 
Frankl

Zahlreiche Krankheiten und physische Beschwerden sind mit einer Angstkomponente verbunden. Ängste können sehr belastend, ja übermächtig werden. Die von Viktor E. Frankl begründete Logotherapie bietet wichtige Hilfen, um dem vorzubeugen. Aus dem reichen Erfahrungsschatz gibt es gut umsetzbare Tipps, die einen reifen Umgang mit verschiedensten Ängsten fördern.


Stress ist eine individuell empfundene Spannungssituation, Stress hat negative Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele. Er kennzeichnet in erster Linie ein Ungleichgewicht zwischen Arbeitsanforderungen und den Möglichkeiten diese zu bewältigen. Dieser Widerspruch löst Angst und Unwohlbefinden aus.

Was sind die häufigsten Ängste?

  • Angst vor falschen Entscheidungen
  • Angst vor eigenem Versagen
  • Angst vor der Meinung anderer

 

Diese Ängste entstehen, wenn nicht genau weiß, wie man sich entscheiden soll, oder wenn man es sich nicht zutraut etwas zu verändern. Die Angst vor falschen Entscheidungen geht oft einher mit Existenzängsten, insbesondere im Zusammenhang mit den Fragen nach der Selbständigkeit und der Verantwortung. Diese Angst kommt auch zum Vorschein, wenn wir das Gefühl haben, „es jetzt endlich richtig machen zu müssen“.

Die Angst vor dem eigenen Versagen und die Angst vor den Meinungen der anderen hängen vielmals eng zusammen. Veränderung heißt Verlassen der eigenen Komfortzone und etwas Neues tun. Das Verlassen der ausgetrampelten und bekannten Wege hat immer mit Ungewissheit zu tun. Vielleicht hat der neue Weg tiefe Löcher, führt in Sackgassen oder ist besonders kurvenreich. Diesen Weg nicht zu meistern und im schlimmsten denkbaren Fall vor den Augen der Familie oder der Freunde zugeben zu müssen, dass man es nicht geschafft hat, macht vielen Menschen Angst. Eine Angst, die uns vor allem aus der Erziehung mitgegeben ist. Wir sollen perfekt sein, meinen immer stark sein zu müssen und wollen von allen gemocht werden. Aber nur wer bereit ist, seine Komfortzone zu verlassen und Neues auszuprobieren, vielleicht auch aus der Sicht anderer Rückschläge erlebt (und daraus lernt), wird seine mit der Veränderung verbundenen Ziele erreichen.

Ziele sind sehr wichtig. Je konkreter und detaillierter Sie sich die eigenen Ziele bildlich vor Augen führen können, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Sie diese auch erreichen. In einem Beratungsgespräch können Sie sich professionell unterstützen lassen, um vielleicht schneller und wohldurchdacht Veränderungen einzuleiten.

Mobbing - Ängste - Stress

• Mobbing ist eine spezielle Form der Aggression, die dadurch charakterisiert ist, dass das Opfer wiederholt und
  systematisch aggressiven Akten eines oder mehrerer Täter ausgesetzt ist.
• Mobbing wird bei Kindern häufig auch als Bullying bezeichnet.
• Heute wird der Begriff Mobbing überwiegend angewendet, um psychische Gruppengewalt im Arbeitsleben zu
  charakterisieren, wobei synoym Begriffe wie „bossing“, wenn der Vorgesetzte mobbt und „(sexual)  harassment“,
  das ständige Belästigen, Beunruhigen, Quälen und Aufreiben von Menschen am Arbeitsplatz, verwendet werden.
• Mobbing bezeichnet einen Prozess der systematischen Ausgrenzung und Erniedrigung eines anderen Menschen,
  die von einer oder mehreren Personen betrieben werden. Diese feindseeligen Handlungen geschehen mit einer
  gewissen Regelmäßigkeit, also mindestens einmal pro Woche und über eine bestimmte Dauer, d.h. mindestens
  ein halbes Jahr.
• Der Begriff Mobbing kommt vom englischen „mob“ für Meute, randalierender Haufen, Gesindel, Bande, Sippschaft;
  „to mob“ heißt anpöbeln, bedrängen, attackieren und angreifen.
Achtung: Jedoch nicht jeder Krach, jede Streiterei, Schikane oder Ungerechtigkeit ist Mobbing.

 

   Gehören Sie zu Menschen die gemobbt werden? Leiden Sie so sehr
   darunter, dass es Ihnen die Luft zum Leben und zum Atmen
  
nimmt und dass Sie nicht mehr in die Schule oder zur Arbeit
   gehen wollen? 

   Dann nehmen Sie all Ihren Mut zusammen und kontaktieren Sie
   mich, um mit Ihnen eine Weg aus Ihrer sehr schwierigen Lage zu finden!

 

Zwänge - Ängste

Was sind eigentlich Zwänge und wie entstehen diese?
Menschen unterscheiden sich in der Ordnungsliebe und im Bedürfnis nach Ordnung. Manche empfinden Freude an der Ordnung, für andere ist sie eine Freiheitsbeschränkung. Manche tun sich leicht, Ordnung zu halten, können sogar Lust empfinden beim Ordnung schaffen und aufräumen, für andere ist es eine Qual. Manche machen daraus ein Hobby, entwickeln eine Sammelleidenschaft. Jedem Sammler geht es um die Vollständigkeit seiner Objekte, er will sie alle haben und das möglichst ganzheitlich. Daraus kann ein Zwang zur Vollständigkeit entstehen, wenn z. B. nur noch eine Briefmarke fehlt, damit ein Satz komplett ist.

Strukturliebe und Ordnungslieben können beherrschend werden, wie Pünktlichkeit, Genauigkeit, Reinlichkeit, Regelmäßigkeiten. Regelmäßigkeiten können den Tagesablauf strukturieren und so eine beruhigende Kraft entfalten.


Sie zeichnen sich aus durch Genauigkeit, Ausdauer, Korrektheit, Verlässlichkeit um nur einige zu nennen, aber Ihr Umfeld kommt mit Ihnen trotzdem nicht zurecht?
Vielleicht gelingt es über eine Analyse Ihrer jetzigen Situation die Lage zu entschärfen und zu verbessern.

Kommt es vor, dass Sie verschiedene Dinge eigentlich nicht machen wollen, dann aber ein sehr schlechtes Gefühl bekommen und Ängste auftauchen und diese Gedanken Sie belasten?
Versuchen wir gemeinsam diese Verunsicherungen und Ängste zu verkleinern!

Über die Methode der Paradoxen Intention lernen Sie unter Anleitung Angst- und Zwangsgedanken durch Selbstdistanzierung und Ironisierung zu überwinden und dadurch den Kreislauf von Symptom und Symptomverstärkung zu unterbrechen. Durch die Derflexion soll es Ihnen gelingen, das übermäßige Beobachten Ihrer Angst- oder Trauergefühle zu verringern. Auch die Einstellung zu Ihren Ängsten, Sorgen und Problemen kann Sie unter Stress stellen, was wiederum Ängste auslösen könnte. Um diesen Teufelskreis zu unterbrechen, wäre es günstig eine Beratung anzunehmen.

 

"Muss man sich denn auch alles von sich gefallen lassen? 
Wer ist stärker, ich oder der Schweinehund in mir? 
Es gibt doch etwas im Menschen ... die Trotzmacht des Geistes!" 
Frankl

 


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